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Firmenlochungen des ehemaligen Jugoslawien
vom Beginn der k.u.k.-Zeit bis zum 2. Weltkrieg


Vorwort

Alle Versuche, einen umfassenden Katalog über die Firmenlochungen von Jugoslawien zu erstellen, sind bisher entweder an fehlenden Grundinformationen gescheitert, oder Komplexität und Zuordnung für eine adäquate Umsetzung zu diesem Thema waren für bisherige Autoren zu schwierig. Die Überschrift „Balkan“ zu wählen, wie es Voytech Maxa praktizierte, erschien ebenfalls keine Lösung.

Einen Katalog zu erstellen, der diesem Namen auch gerecht wird, war ein Ziel, welches im Nachhinein gesehen mit einem nicht gerade geringen Aufwand verbunden war. Farbige Abbildungen sollen dieses interessante Gebiet visuell darstellen.

Die Überlegung war, bisherige bekannte Informationen aufzuzeigen, aber auch den „Mut zur Lücke“ zu haben. Letztendlich gibt es immer noch eine große Anzahl bekannter Lochungen, von denen zwar die Perforation bekannt ist, jedoch jegliche weitere Beschreibung fehlt.

Waren auch die Lochungen in der eigenen Sammlung vorhanden, so galt es doch vorab eine Überschrift zu finden, welche „Jugoslawien im Ganzen“ umfaßt. Gemeint sind also auch jene Gebiete, die von Österreich und Ungarn, wie auch von Italien und Fiume tangierten. Denn auch diese Lochungen gehören zu „einem Jugoslawien“ und weniger zu „einem Balkan“. Somit wurden die Anfänge in die k.u.k.-Zeit gesetzt und der Bogen bis hin zu Beginn des 2. Weltkrieges geschlagen.

Jetzt galt es Lochungen und Abbildungen in den richtigen Zusammenhang zu bringen. Der Verwender musste zugeordnet werden. Zudem war die Erstellung einer schematischen und verständlichen Übersicht der Verwendungsländer und -zeiträume unabdingbar.

Ohne sachverständige Hilfe, kritische Anmerkungen und ins Detail gehende Diskussion mit Gerhard Sand aus Salzburg wäre mir vieles nicht gelungen. Ebenfalls konnte ich mich auf seine Sachkenntnis während der Erstellung seines eigenen Werkes über die österreichischen Firmenlochungen stützen.

Großen Wert legte ich bei jeder Firmenlochung auf eine deutliche Abbildung. Bei den wenigen, gleichen Abbildungen waren mir Sichtbarkeit und Eindeutigkeit wichtiger als eine 1:1 Abbildung. Im Anhang wird bei Abweichung von dieser Vereinheitlichung in der Darstellungsform darauf hingewiesen.

Auch sogenannte „Grenzgänger“ wurden aufgenommen, zum Beispiel, wenn Firmen, mit Sitz in jugoslawischen Gebieten vom angrenzenden Ausland aus ihre Post versandten, und dies aus den verschiedensten Gründen.

Nach langer Diskussion habe ich die Katalog-Nummern nicht nach Alphabet und laufender Nummer gewählt, sondern diese in Anlehnung an Gerhard Sands Österreich-Katalog übernommen.

Sie bestehen jetzt aus: 

              • der Buchstabenfolge, 
              • der Anzahl der Löcher, 
              • der Zusatzbezeichnung K (Kyrillisch) oder
              • M (Monogramm).

Bei gleicher Buchstabenfolge und Lochanzahl geschieht die Unterteilung in „a“, „b“, „c“ usw. Bei fehlenden Angaben wurde ein „?“ gesetzt.

Ein „A“ auf der linken Seite, vor der Katalog-Nummer, ist der Hinweis auf zusätzliche Abbildungen im Anhang.Hier werden weitere Lochungen und Belege zu der jeweiligen Ausgabe aufgezeigt.

Vorgesehen war die Bewertung jeder einzelnen Ausgabe. Diese musste jedoch bis zu einer Neuauflage zurückgestellt werden, da eine gesicherte Basis noch fehlt.

Ein solcher Katalog, obwohl wieder und wieder überarbeitet, kann keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Gerade die vielen „Fragezeichen“ werden Ansporn für die weitere Suche und angestrebte Komplettierung bei einer Folgeauflage sein.

Oyten / Bremen, August 2011
Alfred Kruse


Preface

All attempts to create a comprehensive catalog of the „Perfins of Yugoslavia“ have so far failed because of lack of basic information or because of the complexity and mapping for an adequate implementation of this subject were too difficult for previous authors. To select the heading „Balkan“ as Voytech Maxa has practiced, also appeared not to be a true solution.

To create a catalog that this name is also fair, was a target, which was connected with hindsight, not just with a little effort. Colour illustrations are intended to represent this visually interesting area. The idea was to identify known information, but also to have the „courage to leave gaps“. Ultimately, there is still a large number of known perfins, but the perforation of which is known, however, lacks any further description.

Were the holes in your own collection exists, but it was previously to find a heading that includes “Yugoslavia as a whole”. So those areas also implied that both Austria and Hungary as well as Italy and Fiume have been affected. After all, these perfins belong to „Yugoslavia“ and less to „Balkan“. Thus were the beginnings in the monarchical k.u.k.-period and set the bow up at the start of the second World War II defeat.

Now it was the perfins and the illustrations to bring in the right context. The user must be assigned. In addition was the creation of a schematic overview of the use and understandable countries and periods, essential. Without expert help, the critical comments and the detail in-depth discussion with Gerhard Sand from Salzburg to me, much would not have succeeded. Also I was able to draw on his expertise during the creation of his own work on the Austrian perfins.

I put great value on every perfins a clear picture. In the few pictures I had the same visibility, and the uniqueness important than a 1:1 mapping. The appendix is drawn from this deviation from uniformity in presentation form to it.

Also so called „border crossers“ were registered. That is to say e. g. enterprises with headquarters in Yugoslav territories, but from neighboring countries and their mail sent from there because of a variety of reasons.

After a long discussion, I had not chosen the catalog and serial numbers by alphabet, but according to Gerhard Sands Austria adopted this catalog.

It now consists of:

              • the sequence of letters,
              • the number of holes,
              • the additional designation of K (Cyrillic) or
              • M (Monogram).

In the same letter sequence and number of holes the subdivision is done in „a“, „b“, „c“, etc. Any missing information was a „?“ set.

An „A“ on the left side before the catalog number, the reference to additional figures in the appendix.

Here are exemplarily shown more interesting perfins and concise documents for respective issues.

It was planned to assess each individual issue. This, however, had to be postponed to a rematch, because it still lacks a reliable basis.

Such a catalog, although revised again and again, does not not claim any completeness. Especially the many „question marks“ hopefully will be an incentive for further research and target completion in subsequent editions.

Oyten / Bremen, August 2011

Alfred Kruse

 

 

 

 

 

 

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